Kachelmanns Wetterlexikon

Hier kann man sich wünschen, was man aus der Welt der Meteorologie erklärt haben möchte.

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129 Antworten zu Kachelmanns Wetterlexikon

  1. Jörg Reinhardt schreibt:

    Eine Frage zum Thema Taupunkt absolute / relative Luftfeuchte und Schneebildung.

    Warum schneit es über den Polen!?

    Neulich bei einem Film über die Antarktis stellte sich mir folgende Frage: Wie schafft es eigentlich das ganze Wasser bis über die Antarktis um dort dann Scott, seine Kameraden, oder in neuerer Zeit ganze Polarstationen im Schnee zu begraben?
    Nach allem was ich dachte über die oben genannten Themen verstanden zu haben sollte es doch in so kalter Luft gar kein Wasser mehr geben. Es müsste auf dem Weg dort hin längst auskondensiert und lange vor der Arktis als Regen, oder Schnee ausgefallen sein.
    Nun liegt da aber eine ganze Menge Schnee herum und meines Wissens schneit es dort auch im Winter, wo ist also der Denkfehler?

    • kachelmannwetter schreibt:

      Hallo und danke, es kann bei jeder (frostigen) Temperatur schneien, die es auf Erden gibt. Ich hoffe nicht, dass ich in meinen Erklaerstuecken das Gegenteil behauptet habe?

      Gruss jk

      • Jörg Reinhardt schreibt:

        Das haben Sie natürlich nicht behauptet, aber offensichtlich habe ich es nur unzureichend verstanden:
        Wenn Luft deutlich unter dem Gefrierpunkt liegt, wie kann Sie dann Wasser transportieren (außer im überkritischen Zustand, aber so weit!?)? Wie verhalten sich in dem Fall Taupunkt und relative Feuchte. Hat das etwas mit dem niedrigen Druck in großen Höhen zu tun? Oder bestehen Wolken in den polaren Regionen vielleicht grundsätzlich aus Eiskristallen? Wenn ja, wie entstehen dann dort ordentliche Schneeflocken?

  2. Hallo,

    echt tolle Erklärungen hier. Sehe ich immer wieder gerne. Jetzt habe ich aber noch eine Frage und zwar fasziniert mich seit ich klein bin das Wetter und es zu beobachten. Früher wäre ich gerne Wettermacher geworden (ich dachte als ich Sie mit 4 od.5 sah, dass Sie das Wetter bestimmen, deshalb war ich oft über Regen im Sommer sauer)^^ Jedenfalls wollte ich später auch noch Meteorologe werden, wurd mir schnell ausgeredet, weil ich echt nicht sehr gut in Physik war. Irgednwas fehlt mir da^^ Ich hab dann eben eher gezwungen was chemisch-biologisches erlernt, doch mein Interesse bleibt. So zu meiner Frage: Muss ich wirklich super Spitze sein in einem Schulfach, gibt es nicht auch andere wichtige Fächer bzw. Dinge oder nur Teilgebiete?
    Hätte ich trotzdem eine Chance`? Vielleicht erzählen Sie ja auch mal, wie sie dazu kamen, würde mich interessieren und natürlich der Beruf. =) Viele liebe Grüße
    Michaela

  3. Hannes schreibt:

    Ein schönes Blog. Schonmal was von flattr gehört? Wird sich bei Ihnen glaube ich lohnen.

  4. anon schreibt:

    Hallo Herr Kachelmann, verlinke ihnen mal ein interessantes Experiment aus der Stratosphäre anlässlich des Draconiden Regens vom 08.10.11.
    http://page2rss.com/beed322f53739487405c4c715fae23c7/5670827_5671100

  5. Antihelix schreibt:

    Hallo Herr Kachelmann,
    ich hab eine Frage bezüglich, wenn Vulkane ausbrechen.
    Kann dann in der Aschewolke auch ein Gewitter entstehen?
    Vielleicht kann mir das ja auch einer der User erklären
    Thx Antihelix

  6. Paganini schreibt:

    Super Homepage!! Eine Frage…. Ein Tiefdruckgebiet entsteht durch den Jet, der Luftmassen abzieht. Doch wenn man die Höhenkarte von Heute anschaut, sieht man das beim Hurrikan (Tief) Katia gar keinen subtropischer Jet vorhanden ist. Warum aber wird das Tief trotzdem grösser???

    • Oliver Kox schreibt:

      Weil es sich bei den Tropischen Wirbelstürmen nicht wie bei unseren Tiefdruckgebieten um dynamische, sondern um thermische Tiefs handelt, die ihre Energie aus der feuchtwarmen Luft über warmen Wassermassen beziehen.
      Ein Jet würde eine Geschwindigkeitsscherung des Windes bringen und den Hurrikan abschwächen. Solange aber genug latente Wärme vorhanden ist, kann sich der Sturm aber weiter verstärken.

  7. Thomas Kießig schreibt:

    ebnissen?
    Hallo lieber Herr Kachelmann,

    ich führe seit einiger Zeit in meiner Freizeit Messungen mit einem Infrarotthermometer durch und bin zu einigen, für mich zum Teil erstaunlichen Ergebnissen gelangt. Mir ist bewusst das man damit eigentlich Oberflächen und Temperaturen von Gegenständen berührungslos messen kann, wobei der Emissionsgrad der jeweiligen Oberflächen am IR-Thermometer angepasst werden sollte.

    Dennoch suchte ich nach einer schnellen Methode die Lufttemperatur meines jeweiligen Standortes zu messen, da mein Greisinger doch einige Zeit braucht um einen gleichgewichtigen Zustand zu erreichen und eine Messung in der prallen Sonne natürlich aufgrund der IR-Starhlung versagt.

    Nun zu meinen Resultaten:

    1. Die Messungen mittels des IR-Thermometers (an einem Blatt im Vollschatten) unter einem einzeln stehenden Baum auf einer großflächigen Wiese ergeben ziemlich exakt die Werte der 10m entfernten Wetterstation der Universität Dresden.

    2. Die Messungen in der horizizontalen, mittels IR-Thermometer, ebenfalls auf einer großflächigen Wiese, bei Strahlungswetter in der Nähe der Wetterstation ergeben ebenfalls ziemlich genau deren Werte wieder. Die Genauigkeit ist mit wenigen Zehnteln zu bemessen. Schieben sich zudem Wolken vor die Sonne kommt es zu einer Verringerung der Werte in wenigen Sekunden, deutlich schneller als die Reaktion meines Greisinger GTH 175.

    Inwieweit werden Infrarotthermometer in der Meteorologie heutzutage eingesetzt. Was haltten Sie Herr Kachelmann von diesen Ergebnissen?

    Freundliche Grüße
    Thomas

  8. Stefan schreibt:

    Eine Erklärung was der Föhn bewirkt wäre nett.
    Mir sind die Mechanismen zwar bekannt, aber ich lasse es mir gerne von Herr Kachelmann erklären 🙂

  9. Hartmut schreibt:

    Hi lieber Kachi!

    Heute mal nicht nachbohrend zu dem wahrlich verzwickten Fragenkomplex zur Uratmosphäre der Erde, für den Du mir Hilfe in Aussicht gestellt hast, erbitte ich mir diesmal etwas Klärung zur offensichtlichen Höhenabhängikeit der Stabilität von Wetterlagen und zu meiner Frage „Gibt es eine Art Höhenwetter?“

    Einer meiner persönlichen Träume ist es, irgendwann mal auf den Mont Blanc zu gehen oder vielleicht sogar auch noch auf den Elbrus.
    Ist es richtig, und wenn ja, wie kommt es, daß in solchen Höhen das Wetter so urplötzlich umschlagen kann, wie in der unteren Troposphäre niemals? Werden Wetterlagen in der Höhe instabiler und warum? Bei der Gelegenheit vielleicht auch noch eine Frage: ab wieviel Kilometer Höhe gibt es „kein Wetter mehr“?

    Symbolkräftig und absolut faszinierend zugleich sind dazu übrigens die Aufnahmen des Briten Robert Harrison.

    http://www.robertharrison.org/index.php?option=com_content&task=view&id=25&Itemid=78
    http://www.bz-berlin.de/aktuell/welt/google-earth-selbstgemacht-article788690.html
    Bei YT finden sich mit den entsprechenden Suchwörtern auch jede Menge Videos.
    Nachahmer gibt es freilich auch, hier sind es sogar Jugendliche aus Deutschland:

    [Btw … wer auch immer das ebenfalls nachmachen will, braucht dafür unbedingt eine Erlaubnis von der Flugaufsichtsbehörde, sonst macht er sich strafbar wegen „gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr“.]

    Harrison, der also einfach nur einen Heliumballon aufsteigen ließ und den Aufstieg mit einer eingebauten Kamera filmte. Ganz davon abgesehen, wie atemberaubend diese Bilder sind, geben sie auch einen dramatischen Eindruck der unterschiedlichen Wetterzonen. Wird die Kameragondel auch weit über der Wolkendecke noch vom Sturm herumgewirbelt, schwebt sie hoch oben in der Stratosphäre völlig starr und bewegungslos in der dünnen Luft – ein Vorgeschmack auf die Totenstille des Weltraums.

  10. Hartmut schreibt:

    Eine Nachlese zu Kachelmann und den Chemtrailioten.

    „Fern’gsteuerte“ ist ein hier in Bayern beliebtes und mit rustikalem Spott ausgesprochenes Etikett für hysterische Irre, die „echt ein Rad abhaben“. Aber auch „am Rad drehen“ sagt man gern. Das ist fast noch bildhafter: als Gleichnis, zu Menschen, die man am Rad des Hasses drehen sieht. Vom eigenen Hass Andere überzeugen, braucht aber Argumente, besser noch Beweise. Konnte die Stasi der DDR solche dummerweise nicht beschaffen, um eines unbequemen Bürgers habhaft zu werden, half sie sich ganz praktisch mit einem fremden Fahrrad aus. Das sie dem Schlafenden nächtens in den Keller stellte. Was aber, wenn einer nun gar keinen Keller hatte? Kein Problem: Dann wurde der Brief an Tante Rosi in Zell am See eben zur „ungesetzlichen Verbindungsaufnahme“ oder der Kaffee-Plausch mit einem Wessi im Tschechen-Urlaub zur „staatsfeindlichen Agententätigkeit“. Fast genauso pfiffig und erfindungsreich wie dazumal die Stasi ist man heute, wenn fast die gleichen Haß-Puppen wie damals gefälligst am Brennen gehalten werden sollen. Was macht man, wenn der Jude, wenn der Ami partout nichts ausgefressen hat, um ihn mit dem hochmoralischen Finger an den großen Pranger zu schleudern? Ganz einfach … dann hat er eben den Sack Reis in China umgestoßen. Und was man bis zur Ermüdung ständig wiederholt, ist am Ende dann ja auch fast schon wahr. Hat man zwar ein Fahrrad, der Jude aber keinen Keller, dann werden langweilige Kondensat-Streifen, die bekanntermaßen die Schwänze von Flugzeugturbinen sind, über Nacht zu geheimnisumwitterten „Chemtrails“. Vergiften will sie uns alle … die „Jüdisch-Amerikanische Weltverschwörung“. Uns heimlich unter Drogen setzen und unsere Gedanken kontrollieren. Unsere armen Kinder zu willenlosen Zombiearmeen der Illuminaten machen. Derart hahnebüchenen Scheiß glaubt doch eh keiner, meinen Sie? Fehleinschätzung! Im Pisa-Deutschland der bunten Horoskop-Zeitschriften, finden sich stets genügend bekloppte arme Teufel, die noch den abgedrehtesten Blödsinn aufsaugen, wie ein Schwamm. Dummheit ist gefährlich! In diesem Sinne tatsächlich! Weil Menschen, die am Rad drehen, Anderen ein Rad abnehmen. Weil Menschen, die am Küchentisch ihr Horoskop lesen oder in vormittäglichen Proll-Shows auftreten, heute anfangen, den Juden und den Ami zu hassen. Wo sie selbst morgen auf dem Globus noch nicht zeigen könnten, wo überhaupt Amerika liegt. Wo die braune Kackwurst vom rechten und die rote Stinksocke vom linken Außenrand sich kumpelnd auf die Schulter klopfen, wo eine Krähe der anderen doch kein Auge aushackt, vor den gemeinsamen Feindbildern … bei Judenhass im Doppelpack ist der Pisa-Deutsche wahrhaft chancenlos. Auch wenn er bis gestern noch an die Unschuld kondensierenden Wasserdampfes glaubte. Freilich machen die Demagogen damit nicht gleich jeden Pisa-Deutschen zu einem der ihren, zu einem haßverzerrten politischen Fanatiker. Aber Verschwörungstheorien, je geheinisumwitterter, umso besser, haben einen nicht zu unterschätzenden Unterhaltungswert. Sie sind gewissermaßen „die Akte X für zwischendurch“, die New-World-Oder-Theorie für Arme. Unsere langweilig-rationale Welt wird für manchen eben etwas bunter, wenn er kondensierendem Wasserdampf irgend etwas Geheimnisvolles andichten kann. Daß die rationale Welt durchaus spannend genug sein kann, wissen indes nur die, die vital und neugierig genug sind, sie erforschen und verstehen zu wollen. Diesem Menschentyp wiederum geht solches Verschwörungsgeseier verständlicherweise einfach nur noch auf den Sack. Also wohl eher in diesem Sinne und nicht etwa, wie die Presse mutmaßt, daß Jörg Kachelmann einfach gerne streite und keine Gelegenheit auslasse, sich mit jedem anzulegen, muß man sich erklären, daß er es nicht lassen kann, sich mit Wahnkranken und Bekloppten zu prügeln. Weil das einfach ab und zu mal einer tun muß. Gerade politische Haßideologien sind es, gegen die man wirklich auch einmal lautstark anschreien muß. Bei weitaus harmloseren Eso-Theorien und Pseudodisziplinen haben deren Nutznießer sich einen riesigen Markt erschaffen: von trivialer Astrologie leben ganze Zeitschriftenverlage und als Pseudomedizin hat die Homöopathie sich zu einer ganzen Industrie gemausert, obwohl es bis heute nicht einen einzigen empirischen Nachweis der Wirksamkeit homöopathischer Arzneimittel gibt und sie sogar gefährlich sein können, wenn auf eine wirklich wirksame Behandlung an ihrer Stelle verzichtet wird. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Nur als Beispiel noch das Mineralwasser mit „angereichertem Sauerstoff“. Chemiker und Biologen schlagen sich darüber die Schenkel blau vor Lachen. Und doch gibt es allen Ernstes Menschen, die das kaufen. Wer das aber kauft, der läßt sich verkaufen. Würden die Menschen an so einem Beispiel beginnen, sich nicht nicht länger für dumm verkaufen zu lassen, würde das am Ende auch den Gehirnwäschern aus der Eso-Chemtrail-Verschwöri-Gummizelle den Tag versauen. Wenn das Trottel-Potential nämlich schrumpfen würde, das ihren haarsträubenden Blödsinn bisher für voll genommen hat. Danke an Kachi für das statuierte Exempel. Und daß er so stoisch und lässig durch den Blutrausch der Bekloppten geschritten ist. Jörg ist eben hart im Nehmen. Was macht er nach dem Gemetzel? Er zupft sich das zerfetzte Holzfällerhemd zurecht und sagt das nächste Wetter an. Auf gehts! 🙂

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