Kachelmannwetter-Extra: Böen heute nicht extrem, trotzdem gefährliche Wetterlage im #Sturm

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Die stärksten Böen werden heute flächendeckend meistens zwischen 90 und 110, örtlich bei 110 bis 130, vereinzelt bis 140 km/h (vor allem Seeumfeld und Berge, dort zum Teil auch noch mehr) erreichen. Es steht zu befürchten, dass heute mehr Menschenleben beeinträchtigt werden als sonst, weil viele Medien #vollpfostenjournalismus in ihrer Germanwings-Besoffenheit derart mit Leichenfleddern und Witwenschütteln beschäftigt sind, dass es kaum Beschäftigung mit der doch recht gefährlichen Sturmsituation heute gab und gibt. Das wird zur Folge haben, dass mehr Leute als sonst (vor allem solche, die sich ausschliesslich bei bild.de und anderswo „informieren“) durch den Sturm „überrascht“ werden – vor allem das deutsche Bildungsprekariat ist heute mehr in Lebensgefahr als üblich, weil es an der aufrüttelnden Schlagzeile „Killersturm bedroht Deutschland“ gebricht.

Das Sturmfeld zieht im Laufe des Tages langsam von West nach Ost, im ruhigen Vorfeld gibt es im Osten anfangs noch zusätzliche Probleme durch Schnee, der dann mit dem aufkommenden Sturm am Nachmittag schnell wegtaut.

Vor allem in der Nordhälfte werden die Böen am Nachmittag mit Schauern und Gewittern verbunden sein, wo Höhenkaltluft über den vertikalen Impulstransport erlaubt, dass der Höhenorkan kurzzeitig bis zum Boden runtertransportiert wird. Generell ist das alles überlebbar, aber man muss sich von Bäumen und allem, was auf Kopf oder Auto fallen könnte, fernhalten. In Schauern und Gewitter keine LKW überholen, die werden die Spur nicht immer halten können.



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