atonsolar-Sonnenvorhersage Deutschland mit Wetterkarten für Montag, den 30.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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In der Nacht zum Montag klart es aus Osten rasch auf. Die trocken-kalte Festlandsluft mit nahezu wolkenlosem Himmel erreicht etwa eine Linie Bremen – Erfurt – Hof. Dabei kommt mäßiger bis strenger Frost auf. Auch von Oberfranken bis Niederbayern lockert die Wolkendecke mehr und mehr auf. In der Südwesthälfte ist es noch weitgehend bewölkt und entlang des Rheins sowie später westlich des Rheins kann es gebietsweise zu leichtem Schneefall kommen, der sich an der Grenze zu Benelux etwas verstärkt. Es weht mäßiger, im Bergland und an der See in Böen starker bis stürmischer Südostwind. Im Erzgebirge sind Sturmböen mit Schneeverwehungen möglich. In der Südwesthälfte weht schwacher bis mäßiger Nordostwind.

Am Montag wird es aus Osten noch kälter. Bei mäßigem bis frischem Ost- bis Südostwind sind im Erzgebirge weiterhin Sturmböen und Schneeverwehungen möglich. In der Südosthälfte ist es trocken und gering bewölkt oder wolkenlos. Im äußersten Westen und Südwesten ist es zeitweise stärker bewölkt und es schneit örtlich. Dies vor allem vom westlichen Nordrhein-Westfalen über Rheinland-Pfalz bis nach Baden-Württemberg. Es herrscht tagsüber leichter bis mäßiger, nachts dann bei wolkenlosem Himmel gebietsweise strenger Frost. Auch im Westen werden tagsüber nur noch Werte um 0 Grad erreicht und nachts stellt sich verbreitet leichter bis mäßiger Frost ein.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchzeogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

Am Dienstag herrscht in weiten Landesteilen Dauerfrost, in der Nordosthälfte beginnt der Tag vielfach mit strengem Frost unter -10 Grad. Nur in den Flusstälern und Niederungen im Westen sind am frühen Nachmittag Höchstwerte etwas über 0 Grad zu erwarten. Im äußersten Südwesten schneit es aus dichten Wolken gebietsweise etwas, am Oberrhein kann anfangs auch Schneeregen fallen. Sonst ist es in klarer und kalter Luft überwiegend leicht bewölkt oder wolkenlos und trocken. Es weht tagsüber mäßiger, in freien Hochlagen der Mittelgebirge sowie an der See frischer und in Böen starker Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Mittwoch wird es verbreitet sehr kalt. Vielfach ist unter klarem Himmel mit strengem Frost zu rechnen, in Brandenburg, Sachsen und Thüringen sowie in Nordostbayern kann sich besonders über Schnee sehr strenger Frost unter -15 Grad einstellen.

Am Mittwoch erreicht uns aus Osten noch deutlich kältere Luft. So dürften sich Höchstwerte geringfügig über 0 Grad nur noch auf die größeren Städte am Rhein beschränken. Sonst herrscht leichter, nach Osten mäßiger bis örtlich sogar strenger Dauerfrost. Von Nordvorpommern und weiter entlang der Ostseeküste über Schleswig-Holstein bis ins Nordseeumfeld ist es zeitweise stärker bewölkt. Unter Umständen stellt sich im Tagesverlauf an der Ostsee bereits der so genannte „Lake Effect“ ein. Die sehr kalte Festlandsluft überströmt dabei das im Vergleich zur Lufttemperatur milde Meerwasser und nimmt viel Feuchtigkeit auf. Dauerhafte Schneeschauerstraßen sind dann zu erwarten, die strichweise immer wieder dieselben Küstengebiete treffen und so zu großen Neuschneemengen führen können. Dieses Phänomen tritt jedoch nur sehr eng begrenzt auf. In Zusammenhang mit stürmischen Böen aus Nordost bis Ost sind dann in großer Kälte massive Schneeverwehungen denkbar, denn der Schnee dürfte sehr trocken bzw. pulvrig sein. Nennenswerte Schneefälle sind also in den Gebieten möglich, welche die Winde von der Ostsee her treffen. Ansonsten ist es verbreitet trocken und wolkenlos und bei frischen bis starken Böen aus östlichen Richtungen werden sich die Temperaturen noch mindestens um 5 bis 10 Grad kälter anfühlen! Auf einzelnen exponierten Berggipfeln sind Sturmböen möglich.

Der Trend: Weiterhin ist mit sehr kaltem Winterwetter zu rechnen. Im Bereich der Ostsee, unter Umständen auch örtlich an der Nordsee, sind durch den bereits erwähnten Lake Effect strichweise unwetterartige Starkschneefälle mit erheblichen Neuschneemengen und Verwehungen möglich! Zunehmend können sich gebietsweise auch überwiegend leichte Schneefälle weiter auf das Binnenland ausweiten. Größere Neuschneemengen zeichnen sich hier aber vorerst nicht ab. Ob auf den Süden Bayerns von Österreich her Schneefall ausgreift, ist noch sehr unsicher. Nahezu verbreitet herrschen nachts strenge Fröste um oder unter -10 Grad, abgesehen vom Nordwesten auch gebietsweise zwischen -15 und vereinzelt unter -20 Grad. Am Tage herrscht mäßiger bis strenger Dauerfrost. Dazu weht weiterhin mäßiger bis frischer Wind aus Ost bis Nordost, durch den sich die Temperaturen noch kälter anfühlen.

 

SONDERINFORMATION

In der neuen Woche noch kälter
Wie wir schon seit Tagen hier berichten, bahnt sich ein sehr kalter Witterungsabschnitt an. Aus Osten und Nordosten nähert sich sehr kalte Festlandsluft sibirischen Ursprungs. Ab Mitte der kommenden Woche wird es noch deutlich kälter, gebietsweise sind dann selbst tagsüber in den Mittelgebirgen sowie im Osten und Südosten Temperaturen um oder unter -10 Grad möglich. Auch im Westen und Nordwesten herrscht dann Dauerfrost. Nachts kann es in Aufklarungsgebieten auf -7 bis -15 Grad im Westen und -16 bis -20 Grad im Osten und Süden abkühlen. Am kältesten wird es in windgeschützten und gleichzeitig verschneiten Tal- und Muldenlagen. Dann sind auch Tiefstwerte unter -20 Grad zu erwarten. Nennenswerte Schneefälle sind im Binnenland in dieser eisigen Luft vorerst aber nicht möglich, denn die Luft wird relativ trocken sein und dazu weitgehend unter Hochdruckeinfluss stehen. Wir halten Sie über die weitere Entwicklung natürlich auf dem Laufenden und informieren, sobald neue Erkentnisse vorliegen. In unserem Facebookportal stellen wir regelmäßig Hintergrundinformationen zur Verfügung.

Leicht? Mäßig? Stark? Die Sache mit dem Frost
In den Wettervorhersagen für Deutschland wird häufig die Bezeichnung leichter bis mäßiger Frostverwendet. Wie sich das verhält, wollen wir hier kurz erläutern.
leichter Frost: -0,1 bis -5,0 °C
mäßiger Frost: -5,1 bis -9,9°C
strenger Frost: -10,0 bis -15,0°C
sehr strenger Frost: unter -15 °C
extremer Frost: unter -25°C

Jeweils am Freitag wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

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