Kachelmann-atonsolar-Sonnenvorhersage Deutschland mit Wetterkarten für Freitag-Sonntag, den 27.-29.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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Am Freitagmorgen und vormittags erreicht die Front mit leichtem bis mäßigem Schneefall, stellenweise auch mit gefrierendem Regen Sachsen-Anhalt und Westsachsen und auch in Bayern und Baden-Württemberg fällt Niederschlag. Hier besteht vorwiegend im Norden und Osten Bayerns die Gefahr von Schneefall, Schneeregen oder gefrierendem Regen, gebietsweise besteht dort auch am Tage Glättegefahr. Für den Nachmittag und Abend rechnen wir mit der Auflösung der Front im Osten, sodass in den odernahen Gebieten höchstens letzte Reste von Schnee oder gefrierendem Regen auftreten. Im Süden hält sich noch ein Niederschlagsgebiet, das quer über dem Südosten Baden-Württembergs und über Bayern liegt. Es bringt etwas Schneeregen und Schnee bei einer Schneefallgrenze von 300 bis 500 Metern. Im Nordwesten kommen einzelne Regenschauer auf. Der Wind weht im Norden mäßig, in Böen frisch bis stark aus Südosten, im Westen weht schwacher Südwestwind, im Süden und in der Mitte schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag schneit es im Südosten und Süden länger anhaltend in leichter bis mäßiger Intensität verbreitet bis in die Täler. Im Nordosten treten vereinzelte Schneeregen- oder Schneeschauer auf. Im Westen fällt kaum Niederschlag und es bleibt weitgehend frostfrei; nur in Aufklarungsgebieten ist hier leichter Frost möglich.

Am Samstag: setzt sich aus Osten voraussichtlich die kältere Luft weiter westwärts durch. Im Westen sind aber noch Reste atlantischer Tiefausläufer aktiv. Sie bringen hier gebietsweise noch etwas Regen, oberhalb von 300 Metern etwas Schnee. Von der Schweiz erstreckt sich noch ein Niederschlagsgebiet über den Bodensee und die Schwäbische Alb bis nach Bayern. Hier schneit es oberhalb von etwa 300 bis 500 Metern in leichter bis mäßiger Intensität. Im Westen werden tagsüber noch Plusgrade erreicht, nach Osten hin bleiben die Temperaturen um oder unter dem Gefrierpunkt. Nachts ist es verbreitet frostig, bei klarem Himmel über Schnee auch mit strengem Frost. Nur im Westen sind unter dichten Wolken noch Tiefstwerte etwas über 0 Grad möglich. Es weht meist schwacher, tagsüber mäßiger, in Böen teilweise auch frischer Wind aus südöstlicher bis östlicher Richtung.

Am Sonntag intensiviert sich ein Tief südlich der Alpen und die Luftdruckgegensätze nehmen vorübergehend zu. Es weht daher verbreitet mäßiger, in Böen frischer Wind aus östlichen Richtungen. Im höheren Bergland sind stürmische Böen und Schneeverwehungen möglich. Es ist in der Mitte und im Süden noch gebietsweise stark bewölkt, Schnee oder Schneeregen dürften aber die Ausnahme bilden. Im Nordwesten und in der Südosthälfte ist es teilweise auch sonnig bzw. nachts klar. In der Westhälfte werden tagsüber Temperaturen knapp über 0 Grad erreicht, in der Osthälfte herrscht leichter Dauerfrost. Nachts wird es verbreitet frostig, im Osten und Süden erwarten wir über Schneeflächen auch strenge Fröste.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

Mild, kalt oder eisig?
Wie bereits eingangs erwähnt, liegt Deutschland zurzeit und vor allem in den kommenden Tagen im Übergangbereich zwischen sehr kalter sibirischer Luft und sehr milden atlantischen Luftmassen. Für gewöhnlich liegt Deutschland in der Westwindzone. Diese wird aber ab und an unterbrochen oder umgelenkt und dann kann sich auch bei uns eine Ostwindlage einstellen. Dabei herrscht um diese Jahreszeit in Sibirien in der Regel klirrend-kalte und trockene Festlandsluft. Tageshöchsttemperaturen um -25 Grad und Nachttemperaturen um -40 Grad sind dabei keine Seltenheit, in Ostsibirien ist es noch deutlich kälter. Über dem mittleren Atlantik, den Kanarischen Inseln und Südwesteuropa steht um diese Jahreszeit noch sehr milde und oftmals auch feuchte Meeresluft bereit. Hier sind 15 bis 20 Grad kein Thema. Verlagert sich die sibirische Hochdruckzone in manchen Jahren weiter westwärts, dann kann die o.g. sehr kalte Festlandsluft näher an Mitteleuropa heran rücken, was Auswirkungen auf unser Wetter haben kann.
Momentan steigt der Luftdruck über Nordosteuropa und aus Osten bis Südosten nähert sich die Kaltluft. Vom Atlantik ausgehend steuert jedoch die Westwindzone gegen die östliche Strömung an, kann sich aber nicht gegen das Hoch durchsetzen. Es entsteht eine Pattsituation, d.h. die milde Luft kommt nicht weiter ostwärts voran, die Kälte kaum weiter westwärts. Im Übergangsbereich bilden sich mal intensivere, mal schwächere Luftmassengrenzen aus, innerhalb derer Niederschläge unterschiedlichen Aggregatzustandes fallen. Oftmals liegen in diesen Übergangszonen Regen, Schneeregen, Schnee oder gefrierender Regen (Glatteisregen) dicht nebeneinander und nur wenige Kilometer entscheiden, ob man sich im Regen oder im Schnee oder gar im Bereich von Glatteisregen befindet.
Mit dieser Problematik haben wir es in den kommenden Tagen zu tun. Die derzeit vorliegenden Berechnungen der Großrechenmodelle verschärfen den Gegensatz zwischen mild und eisig in der kommenden Woche. Ob sich die klirrend-kalte sibirische Luftmasse bei uns durchzusetzen vermag? Wir halten Sie darüber auf dem Laufenden. In unserem Facebookportal haben wir die Situation in einer Vorhersagekarte zur Schau gestellt.

Jeweils am Freitag wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

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3 Antworten zu Kachelmann-atonsolar-Sonnenvorhersage Deutschland mit Wetterkarten für Freitag-Sonntag, den 27.-29.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

  1. Volker Hänig schreibt:

    Auch ich aus Dresden wünsche Ihnen alles Gute und viel Erfolg. Unvergessen sind Ihre Auftritte bei Riverboot uhd Samstag-Abend. Habe mit Ihnen gebangt und gehofft und schäme mich für die deutsche Justiz und die unverantwortliche Berichterstattung großer Teile der Presse. Ich bitte Sie für mein Land um Entschuldigung und wünsche Ihnen viel Erfolg beim Neuaufbau Ihrer Existenz. Freundliche Grüße aus Dresden

  2. sonnenschein schreibt:

    Herr Kachelmann, sehr, sehr gut die main.tv-Wetter Ansage.Wir haben es gewusst, das Sie irgendwann wieder im Fernsehen zu sehen sind, hatten vor längerer Zeit hier schon mal mitgeteilt, das es kommen wird. Wir freuen uns total mit Ihnen und drücken Ihnen ganz fest die Daumen das Sie irgendwann auch wieder Überregional zu sehen sind. Niemand und Keiner kann das Wetter so präsentieren als Sie, zumal die Prognosen immer stimmen.
    Freundliche Grüße

    • Helga N. schreibt:

      Jörg Kachelmann macht die besten Vorhersagen, ich hoffe, dass er auch wieder
      in anderen Fernsehkanälen zu sehen ist

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