atonsolar-Sonnenvorhersage Deutschland mit Wetterkarten für Dienstag, den 24.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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In der Nacht zum Dienstag ziehen verbreitet Regen-, Schneeregen- und Graupelschauer durch, örtlich sind kurze Gewitter dabei. Dabei sinkt die Schneefallgrenze von 600 Meter bis zum Morgen gebietsweise bis in tiefe Lagen ab, im Süden sinkt sie von anfangs rund 900 Meter auf 500 Meter. Von Schleswig-Holstein bis zur Lausitz fällt zeitweise Schnee oder Schneeregen. In den Alpen, später auch im Alpenvorland sowie an den Nordwesträndern der Mittelgebirge schneit es kräftig. Der West- bis Nordwestwind weht schwach bis mäßig, in den Mittelgebirgen frisch mit starken Böen. Im Nordosten ist es nahezu windstill und hier ist bei verbreitetem Frost Reifglätte möglich.

Am Dienstag gibt es weitere Regen-, Schneeregen- oder Schneeschauer, die aber vor allem im Westen und Norden etwas seltener werden. An den Alpen und im Erzgebirge ist in der ersten Tageshälfte mit länger andauernden Schneefällen bis in tiefe Lagen zu rechnen. Im Nachmittagsverlauf lässt die Intensität des Schneefalls deutlich nach, lediglich örtlich schneit es in den Staulagen und bei kräftigen Schneeschauern noch ergiebig. In den Hochlagen der Alpen steigt die Lawinengefahr wieder an. Der nordwestliche Wind weht überwiegend schwach bis mäßig ohne warnrelevante Böen. Abends lässt der Wind weiter nach und es ist gebietsweise fast windstill.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchzeogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

In der Nacht zum Mittwoch gibt es örtlich letzte Schnee- oder Schneeregenschauer bis in tiefe Lagen, vor allem in einem breiten Streifen von der Nordsee bis nach Sachsen und zu den Alpen. Im Westerzgebirge und im Chiemgau schneit es länger anhaltend, zum Morgen lässt der Schneefall auch hier weitgehend nach. In weiten Landesteilen stellt sich Frost ein mit Glättegefahr durch Reif oder gefrierende Nässe, gebietsweise bilden sich dichte Nebelfelder. Örtlich frostfrei bleibt es in den Niederungen im äußersten Westen sowie im Nordwesten. Gegen Morgen könnte von der Eifel bis zum Saarland sowie im Schwarzwald etwas Schnee oder Schneeregen aufkommen.

Besteht auch in anderen Ländern Europas Unwettergefahr? Verfolgen Sie dazu einfach das Warnmanagement unserer Unwetterzentralen für SchwedenDänemark, die NiederlandeBelgien,Luxemburg, die SchweizLiechtensteinÖsterreichFrankreichSpanien und Italien.

Am Mittwoch zieht im Westen die eingangs erwähnte Warmfront auf, die aber nur sehr langsam ostwärts vorankommt. Gebietsweise fällt mit ihr im Westen, etwa bis auf eine Linie von Ostfriesland bis zum westlichen Baden-Württemberg, aus dichten Wolken geringer Regen, im Übergangsbereich zur kälteren Luft etwas Schnee. Anfangs ist in den Höhenlagen der Eifel gefrierender Sprühregen möglich. Im übrigen Land ist es weitgehend trocken, einzelne Schneeschauer bilden sich aber weiterhin etwa in den Gebieten von der Nordsee bis nach Sachsen und Ostbayern. Nur in den tiefsten Lagen der Norddeutschen Tiefebene gehen diese als Schneeregen oder Regen nieder. Bei schwachem bis mäßigem Südostwind erwarten wir keine warnrelevanten Windböen.

Für den Donnerstag und den Freitag sind sich die Wettermodelle noch nicht einig. So könnte zum einen die Warmfront mit leichten Niederschlägen bis in die Mitte unseres Landes vorankommen, am Freitag sogar den Osten erreichen. Zum anderen wäre aber auch ein Verweilen der Front im Westen denkbar. In der Osthälfte ist es aber zumindest am Donnerstag überwiegend sonnig und trocken. Tendenziell ist es in der Osthälfte mit Höchstwerten um 0 Grad kalt, nach Westen hin milder. Es weht schwacher bis mäßiger Südostwind, im Westen und Nordwesten auf Südwest drehener Wind.

Jeweils am Donnerstag und/oder wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

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