Kachelmann-atonsolar-Sonnenvorhersage Deutschland mit Wetterkarten für Freitag-Sonntag, den 20.-22.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

..weitere Informationen unter

 http://twitter.com/#!/J_Kachelmann

 http://www.kachelmannwetter.de/

http://www.facebook.com/pages/Kachelmannwetter

***

Heute Abend verlagern sich andauernde Regenfälle aus der Landesmitte in den Süden. Gebietsweise regnet es kräftig mit der Gefahr von Überschwemmungen und Ausuferungen an kleinen Flüssen und Bächen. Im Norden und Nordwesten erfolgt ein Übergang zu kräftigen Schauern und örtlichen Gewittern mit Graupel. Die Schneefallgrenze liegt im Süden vorübergehend bei bis zu 1500 Metern, in der Nordhälfte sinkt sie langsam wieder auf 800 bis 600 Meter. Im Süden und Südwesten weht frischer bis starker Südwest- bis Westwind mit örtlichen Sturmböen. In freien Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen ist mit stürmischem Wind und schweren Sturmböen, auf den Gipfeln mit Orkanböen zu rechnen. Auch an der Nordsee ist mit zunehmend starkem Nordwestwind und Sturmböen zu rechnen.

In der Nacht zum Freitag sinkt die Schneefallgrenze bis zum Morgen in der Nordhälfte verbreitet auf rund 300 Meter ab. Dabei ziehen schauerartige Niederschläge durch, örtlich ist auch mal ein kurzes Graupelgewitter dabei. In kräftigen Schauern oder Gewittern kann vorübergehend nasser Schnee bis in tiefe Lagen fallen. Im Süden sinkt die Schneefallgrenze bei zeitweise kräftigen Niederschlägen nur langsam gegen 1000 Meter, zum Morgen gebietsweise auf rund 800 bis 900 Meter. Zudem sind hier zunächst noch Sturmböen bis in die Niederungen, auf den Bergen schwere Sturmböen und auf den Alpengipfeln Orkanböen zu erwarten. Zum Morgen lässt der Wind etwas nach.

Am Freitag ist es in den tiefen Lagen nasskalt. Bei einer Schneefallgrenze von 300 bis 500 Metern treten im Flachland Regen-, Schneeregen- und Graupelschauer sowie vereinzelte Graupelgewitter auf. In den Mittelgebirgen schneit es länger anhaltend und es ist mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen. Ergiebige und anhaltende Schneefälle erwarten wir an den Alpen; hier ist mit größerem Neuschneezuwachs zu rechnen. Es weht mäßiger bis frischer, in Böen starker bis stürmischer Wind aus Südwest, später West bis Nordwest. In freien Lagen der Mittelgebirge sowie auf den Nordseeinseln ist mit Sturmböen zu rechnen.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

Am Samstag kommen aus Westen neue Niederschläge auf, die sich bis zum Mittag auf das ganze Land ausbreiten. Dabei fällt im Osten anfangs Schnee bis in tiefe Lagen, der aber rasch in Regen übergeht. Die Schneefallgrenze steigt dabei auf 1000 bis 1300 Meter, sinkt zum Abend in den nördlichen Mittelgebirgen aber wieder auf 500 bis 600 Meter. Es weht verbreitet frischer bis starker Wind mit stürmischen Böen aus westlichen Richtungen, auch im Tiefland sind gebietsweise Sturmböen möglich. Im Bergland ist mit schweren Sturmböen zu rechnen, auf exponierten Gipfeln über 1000 Metern mit Orkanböen.

Am Sonntag kommt es in der Nordhälfte zu sehr windigem und nasskaltem Schauerwetter. Es ziehen wiederholt Schneeregen-, Graupelschauer und vereinzelte Gewitter durch. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 300 bis 500 Meter. In Süddeutschland muss mit länger anhaltenden Niederschlägen gerechnet werden. Die Schneefallgrenze pendelt hier zwischen 700 und 1000 Metern. In den Alpen, im Schwarzwald sowie im Bayerischen- und Böhmerwald stehen länger anhaltende Schneefälle in Aussicht. Es weht frischer bis starker Wind aus Südwest bis West. Im Bergland und an der Nordseeküste rechnen wir mit Sturmböen. Aber auch im Flachland sind vor allem im Bereich von Schauern warnwürdige Böen möglich.

Nasskaltes Schauerwetter deutet sich für den Montag in tiefen Lagen an. Im Nordwesten sind örtlich Graupelgewitter dabei und oberhalb von 300 bis 400 Metern kommt es durchweg zu Schneeschauern. Von Baden-Württemberg bis nach Ober- und Niederbayern ist mit länger anhaltenden Niederschlägen zu rechnen. Dabei liegt die Schneefallgrenze hier bei rund 800 Meter. Es weht mäßiger bis frischer, vor allem im Norden in Böen starker bis stürmischer Wind aus westlichen Richtungen. Sturmböen sind anfangs noch in exponierten Gipfellagen oberhalb von 1000 Metern sowie vereinzelt an der Küste möglich.

 

SONDERINFORMATION

Noch mehr Hintergrundinformationen zum Wetter
In unserem Facebookauftritt erhalten Sie noch mehr Informationen rund um das Thema Unwetter. Kurzinformationen zum Thema Unwetter bekommen Sie auch bei Twitter. Hintergrundinformationen zum allgemeinen Wettergeschehen stellen wir in unserem Meteomediaportal bei Facebook zur Verfügung.

Jeweils am Donnerstag und/oder Freitag wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

Dieser Beitrag wurde unter Deutschlandwetter abgelegt und mit , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.