Kachelmann-atonsolar-Sonnenvorhersage Deutschland mit Wetterkarten für Mittwoch, den 18.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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In der Nacht zum Mittwoch ist der Himmel in weiten Landesteilen oft klar, örtlich können sich aber Nebel- oder Hochnebelfelder bilden. Lediglich im äußersten Nordosten und Osten kann sich noch dichte Bewölkung halten. Abgesehen von einzelnen Küstenabschnitten und Inseln stellt sich wieder verbreitet Frost ein. Dabei muss streckenweise mit Glätte durch Reif gerechnet werden. Vor allem im Osten Deutschlands muss dort, wo Straßen und Wege nach den Niederschlägen am Tage noch nass sind, bei aufklarendem Himmel verbreitet mit starker Glätte durch gefrierende Nässe gerechnet werden. Der Wind weht überwiegend schwach.

Am Mittwoch ändert sich zunächst wenig. Ab den Nachmittagsstunden erreicht uns die o.g. Warmfront mit stark zunehmendem Südwestwind im Nordwesten. Bis zum Abend bringt sie voraussichtlich auf einer Linie Ostholstein – Hessen – Saarland verbreitet Regen. Die Schneefallgrenze steigt bis über die höchsten Mittelgebirgslagen hinaus an. Dazu sind an der Nordsee sowie im Bergland einzelne Sturmböen möglich. Vor allem im Mittelgebirgsraum ist abends vorübergehend Glatteis durch gefrierenden Regen möglich. In Niederbayern und am Alpenrand bleibt es aus heutiger Sicht noch trocken. In der Nacht zum Donnerstag besteht von Sachsen bis nach Bayern sowie im Allgäu besonders in höheren Lagen Gefahr von Glatteisregen, im Westen und der Mitte regnet es gebietsweise anhaltend und an den Westhängen der Mittelgebirge ergiebig. Die Schneefallgrenze liegt in der Südhälfte bei rund 1500 Metern, im Norden sinkt sie wieder auf etwa 600 bis 700 Meter ab. Dazu weht mäßiger bis frischer, in den Bergen starker bis stürmischer Wind mit Sturmböen.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

 

Am Donnerstag erwarten wir im Bereich der o.g. wellenden Kaltfront windiges und nasskaltes Westwindwetter. Verbreitet sind stürmische Böen, im Bergland und an der Nordsee schwere Sturmböen möglich. In der Mitte und dem Süden regnet es zeitweise kräftig bei einer Schneefallgrenze von rund 1000 Metern, an den Alpen und im Schwarzwald liegt sie vorübergehend bei 1300 bis 1500 Metern. In der Nordhälfte, also nördlich der Front ist es kälter mit zahlreichen Schauern und örtlichen Graupelgewittern. Die Schneefallgrenze liegt hier bei rund 500 Metern. Zum Abend rückt die Luftmassengrenze bis zu den Alpen vor und in der Kaltluft sinkt die Schneefallgrenze wieder bis in die Täler ab. In der Nordhälfte ziehen Regen-, Schneeregen und Graupelschauer durch, eventuell vereinzelt auch kurze Graupelgewitter. Die Schneefallgrenze liegt allgemein bei rund 500 Metern.

Auch am Freitag bleibt es nasskalt. Bei einer Schneefallgrenze von 300 bis 500 Metern treten im Flachland Schneeregen- und Graupelschauer sowie vereinzelte Graupelgewitter auf. In den Mittelgebirgen, vor allem im Süden, schneit es zeitweise kräftig. Im Süden sind noch Sturmböen denkbar, ansonsten weht mäßiger, in Böen starker Wind aus Südwest, später West bis Nordwest. Im Bergland fällt also verbreitet Neuschnee und es ist mit winterlichen Straßenverhältnissen zu rechnen!

Trend zum Wochenende: Am Samstag anfangs wechselhaft und kalt. Örtlich noch schwache Schnee- oder Graupelschauer, an den Alpen zeitweise Schneefall. Schon im Laufe des Vormittags erreichen uns die Ausläufer eines neuen Tiefs. Aus Nordwesten zieht rasch Schneefall auf, der schnell unterhalb von 1000 Metern in ergiebigen Schneeregen und Regen übergeht. Im höheren Bergland erwarten wir weiteren Neuschneezuwachs. Es weht frischer, in Böen starker westlicher Wind. An Nord- und Ostsee sowie im Bergland Sturmböen. Am Sonntag windig und nasskalt. Bei starken, im Bergland stürmischen Böen aus West bis Nordwesten rechnen wir mit wiederholten Schneeregen- und Graupelschauern sowie mit vereinzelten Gewittern. Die Schneefallgrenze liegt in der Nordhälfte bei 500 Metern, an den Alpen und im Südwesten bei 1000 Metern. In den Alpen, im Schwarzwald sowie im Bayerischen- und Böhmerwald ergiebige und länger anhaltende Schneefälle. Möglicherweise besteht dann bald Hochwassergefahr an den Nebenflüssen des Rheins.

 

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