Kachelmann-atonsolar-Sonnenvorhersage und Wetterkarten für Sa/So, den 7./8.1.2012 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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In der Nacht zum Samstag lassen die Schneefälle an den Alpen allmählich nach. Ansonsten stellt sich ruhiges Wetter mit häufigen Auflockerungen ein. Gebietsweise ist Bodenfrost möglich, im Bergland herrscht leichter Frost. Im Laufe der Nacht verdichten sich die Wolken von Nordwesten her rasch und von der Nordsee und den Niederlanden her setzt Regen oder Sprühregen ein, der sich bis zum Morgen auf die gesamte Nordwesthälfte ausweitet. Anfangs fällt bis auf etwa 300 Meter Schnee, der aber rasch in Regen übergeht. In den Hochlagen der nördlichen Mittelgebirge ist gefrierender Regen nicht ausgeschlossen. Der Wind weht schwach bis mäßig und dreht von Nordwest auf West bis Südwest. Mit dem neuen Regen nimmt der Wind wieder zu, weht im Nordwesten mäßig bis frisch und an der Nordsee kommen stürmische Böen auf.

Am Samstag überquert uns von Nordwesten her der nächste Tiefausläufer mit Regen. Mittags und nachmittags folgen aus Nordwesten einige Regen- und Graupelschauer, örtlich auch kurze Gewitter. Die Schneefallgrenze liegt vor der Front bei 500 bis 700 Metern, steigt in der Front auf 1000 bis 1200 Meter und sinkt dahinter wieder auf 500 bis 700 Meter ab. In den Mittelgebirgen sind dementsprechend vor allem hinter der Front Schneeschauer und ein paar Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Im Bayerischen Wald kommen nachmittags kräftige Schneefälle bis auf rund 500 Meter auf. Im Süden sinkt die Schneefallgrenze abends nur langsam wieder unter 800 Meter. Es weht mäßiger West- bis Nordwestwind mit einzelnen Sturmböen im Bergland und an der Nordsee.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands – ruhige Zeiten zwischen dem 11. und 14. Januar, danach sind weitere Sturmtiefs zumindest denkbar.

Am Sonntag liegt Deutschland zwischen einem Hoch über dem Ostatlantik und einem Tief über der Ostsee in nordwestlicher Höhenströmung. Vor allem in den Mittelgebirgen und im Süden schneit es oberhalb von rund 500 bis 600 Metern gebietsweise länger andauernd. Abends steigt die Schneefallgrenze im Westen auf 700 bis 800 Meter. An den Alpen kommt es zu anhaltenden und zeitweise kräftigen Schneefällen bis in die Täler, lediglich in den tiefsten Lagen unterhalb von etwa 500 Metern ist zeitweise Schneeregen oder Regen dabei. Es weht mäßiger bis frischer West- bis Nordwestwind mit Sturmböen und entsprechenden Schneeverwehungen in den Hochlagen der Mittelgebirge.

Am Montag überquert uns ein neues Frontensystem von Westen her. Es bringt Regen bis über die Gipfel der nördlichen Mittelgebirge hinaus und sorgt in den Hochlagen für leichtes Tauwetter. Im Süden hält sich die Schneefallgrenze voraussichtlich bei rund 500 bis 700 Metern und vor allem im Bayerischen Wald und an den Alpen schneit es ab dem Nachmittag länger anhaltend. Es weht schwacher bis mäßiger West- bis Südwestwind, im Nordwesten dreht der Wind zum Abend auf Nordwest. Warnrelevante Böen der Stärke 9 sind lediglich in exponierten Gipfellagen oberhalb von 1000 Metern zu erwarten.

Am Dienstag und am Mittwoch erwarten wir weitgehend ruhiges Wetter ohne Unwettergefahr. In den Hochlagen wird es besonders tagsüber milder. Am Dienstag schneit es an den Alpen und im Erzegbirge noch länger anhaltend, sonst ist es weitgehend trocken. Am Mittwoch könnte im Norden etwas Regen aufkommen, nach Süden hin dominiert Hochdruck mit trockenem Wetter und gebietsweise zähen Hochnebelfeldern sowie sonnigen Bergen. Der Wind weht nur noch schwach, im Süden kaum spürbar. lediglich im Norden und an den Küsten weht zeitweise mäßiger bis frischer Wind aus westlichen Richtungen.

 

SONDERINFORMATION

Neuschnee in den Mittelgebirgen und den Alpen
Nach einer milden Phase mit Tauwetter bis in höhere Lagen hat es auf der Rückseite von Orkantief „ANDREA“ in den Mittelgebirgen und den Alpen einiges an Neuschnee gegeben. Im Folgenden haben wir eine Auswahl an Neuschneehöhen und die Gesamtschneehöhe von Freitag 7 Uhr zusammengestellt.

 

50cm/270cm – Zugspitze
30cm/140cm – Grosser Arber
30cm/130cm – Brocken
24cm/46cm – Zinnwald-Georgenfeld
18cm/92cm – Feldberg/Schwarzwald
17cm/27cm – Kahler Asten
16cm/70cm – Fichtelberg
15cm/43cm – Neuhaus am Rennweg
15cm/38cm – Oberstdorf

Jeweils am Donnerstag und/oder wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

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