atonsolar-Sonnenvorhersage und Wetterkarten D für Freitag, den 30.12.2011, den Silvesternacht-Temperaturen samt 15-Tage-Trends mit Erklärung

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Am Freitag ziehen anfangs mäßige bis starke und ergiebige Schneefälle über den Süden des Landes hinweg. Nur in den tiefsten Lagen unterhalb von etwa 400 bis 500 Metern ist zeitweise Schneeregen oder Regen dabei. In der Mitte und im Norden folgen örtlich kräftige Schauer, die bis in tiefere Lagen als Schneeregen oder Graupel niedergehen können. Oberhalb von 300 bis 400 Metern fällt durchweg Schnee. Die größten Neuschneezuwächse deuten sich für den Alpenraum und den Bayerischen Wald an. Ab den Mittagsstunden lassen die stärksten Schneefälle im Süden nach, es folgen aber noch einige kräftige Schneeschauer. Länger anhaltend und ergiebig schneit es weiterhin am Bayerischen Wald und im Berchtesgadener Land. Tagsüber lässt der West- bis Nordwestwind etwas nach und weht überwiegend mäßig, auf einigen Mittelgebirgsgipfeln sind aber noch Sturmböen mit markanten Schneeverwehungen möglich!

In der Nacht zum Samstag muss zunächst mit örtlichen Schnee- und Graupelschauern und streckenweise mit Glätte durch gefrierende Nässe gerechnet werden, in höheren Lagen mit Schneeglätte. In der zweiten Nachthälfte erreichen den äußersten Westen neue Niederschläge, die ab etwa 200 bis 300 Meter als Schnee fallen, darunter als Schneeregen oder Regen. Der Wind lässt weiter nach und warnrelevante Böen sind lediglich im Hochschwarzwald möglich.

Am Samstag breiten sich in den Morgenstunden im Westen und Südwesten neue Niederschläge aus, in den tiefsten Lagen und Flusstälern fällt von Beginn an überwiegend Schneeregen oder Regen, ab 200 bis 300 Meter anfangs Schnee. Tagsüber steigt die Schneefallgrenze im Westen und Südwesten bis auf etwa 1500 Meter an. Nach Osten hin kommen die Niederschläge nur langsam voran und im Erzgebirge sowie im Bayerischen Wald liegt die Schneefallgrenze auch abends noch gebietsweise in tiefen Lagen. Überwiegend fallen die Niederschläge leicht bis mäßig aus, im Schwarzwald sowie in den Alpen jedoch ergiebig. Wegen der hohen Schneefallgrenze muss im Schwarzwald und in den Alpen mit stärkerem Tauwetter gerechnet werden und kleinere Flüsse und Bäche können stark anschwellen. Der Wind dreht von Süd auf südwestliche Richtungen und weht schwach bis mäßig, auf den Gipfeln der Berge stark mit stürmischen Böen.

In der Silvesternacht breitet sich milde und feuchte Luft auch auf die östlichen Landesteile aus. Anfangs können in Odernähe ein paar Flocken fallen, später wird es aber auch hier allmählich milder. Vorübergehend ist im äußersten Osten Sachsens und Bayerns auch gefrierender Regen mit Glatteisbildung nicht ausgeschlossen. Verbreitet ist es frostfrei und im Westen liegen die Temperaturen selbst um Mitternacht gebietsweise um 10 Grad. Dabei muss verbreitet mit leichtem Regen oder Nieselregen gerechnet werden, trockene Phasen sind insgesamt eher selten. Dabei ist es oft diesig und die Sicht auf weiter entferntes Feuerwerk zum Teil deutlich eingeschränkt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest, in höheren Lagen der Mittelgebirge frisch mit starken bis stürmischen Böen. Warnrelevante Böen deuten sich aber nur für exponierte Lagen oberhalb von etwa 1000 Metern an.

Am Sonntag (Neujahr) ist es für die Jahreszeit sehr mild. Zeit- und gebietsweise muss mit Regen gerechnet werden und die Schneefallgrenze liegt um 1500 Meter. Es weht weiterhin schwacher bis mäßiger, in den Hochlagen frischer bis starker Südwestwind.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

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