atonsolar-Sonnenvorhersage und Wetterkarten für Mittwoch, den 21.12.2011 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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Am Mittwoch schneit es im Süden und Osten noch zeitweise bis in tiefe Lagen. Von Westen her kommt ein neues größeres Niederschlagsgebiet auf. In den westlichen Mittelgebirgen geht der anfängliche Schneefall rasch in Regen über und die Schneefallgrenze steigt auf über 1000 Meter an, während sie im Süden und Osten bei 300 bis 400 Metern liegt. Im Norden fällt nur wenig Regen. Es weht schwacher, im Osten und Südosten mäßiger westlicher Wind.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchzeogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend der 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands.

Am Donnerstag breitet sich von Südwesten her mit milderer Luft Regen auf weite Landesteile aus und die Schneefallgrenze steigt auf 1200 bis 1500 Meter, am Alpenrand auf 1000 Meter. Vom Thüringer Wald über das Fichtelgebirge bis zum Böhmerwald schneit es in Lagen oberhalb von 500 Metern zunächst noch längere Zeit. Vereinzelt kann es in geschützten Mittelgebirgstälern auch zu gefrierendem Regen kommen. Der Wind weht schwach, im Norden mäßig bis frisch aus West bis Südwest.

 

ÜBERSICHT WARNLAGE

Es sind Warnungen vor Sturm und Schnee sowie Glättehinweise aktiv. Warnungen vor starken Schauern oder Wintergewittern erfolgen zeitnah bei Bedarf.

 

Besteht auch in anderen Ländern Europas Unwettergefahr? Verfolgen Sie dazu einfach das Warnmanagement unserer Unwetterzentralen für SchwedenDänemark, die NiederlandeBelgien,Luxemburg, die SchweizLiechtensteinFrankreichSpanien und Italien.

 

AUSBLICK

Am Freitag fällt zunächst gebietsweise leichter Regen, wobei Schnee nur in Lagen über 1400 Metern fallen dürfte. An den Alpen fallen ergiebige Niederschlage mit weiteren Neuschneemassen. In den Abendstunden zieht eine Kaltfront mit verbreitetem Regen in der Nordwesthälfte auf. Dabei wehen frische Böen im Flachland und starke bis stürmische Böen an der See sowie im Bergland.

Weiterer Trend zu Weihnachten: In der Nacht zum Samstag zieht eine Kaltfront mit Regen durch. Dabei sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 200 bis 500 Meter ab. Es ist mit starken bis stürmischen Böen aus West bis Nordwest zu rechnen, in den Bergen mit einzelne Sturmböen. Tagsüber ist im Südosten und Süden noch Schneefall, in den Niederungen auch Regen möglich, zum Abend ziehen sich die Schneefälle an den Alpenrand zurück. Im Nordwesten ist es weitgehend trocken und bei Temperaturen zwischen 1 und 6 Grad. Der Wind anfangs noch mäßig bis frisch, an den Küsten stark mit Sturmböen. Zum Nachmittag und Abend lässt der Wind aber überall rasch nach und dreht über West auf Südwest.

Am 1. Weihnachtsfeiertag ist es in der Nordhälfte leicht wechselhaft, und oftmals stark bewölkt. Dabei sind nur ganz vereinzelt Schneeregen- oder Schneeschauer möglich, die Schneefallgrenze liegt bei 300 bis 500 Metern. Oberhalb von 500 Metern bleibt es bei Dauerfrost. Es weht schwacher bis mäßiger Südwestwind mit starken Böen bis stürmischen Böen an der Nordsee. Im Süden bleibt es unter Hochdruckeinfluss trocken, in den Bergen ist es oft heiter, in den Tälern unter Umständen neblig. Dabei ist es schwach windig aus Südwest bis Südost.

Am 2. Weihnachtsfeiertag ist es unter Hochdruckeinfluss im ganzen Land weitgehend trocken. Es heitert vielfach auf, in den Tälern wabern teilweise zähe Nebelgebiete. An der Nordsee ist bei wechselnder bis starker Bewölkung mit Sturmböen aus Südwest zu rechnen, in der Mitte bei mäßigem Wind mit starken Böen. Im Süden bleibt es schwach windig aus Südost bis Süd.

 

SONDERINFORMATION

Intensive Nordstaulage an den Alpen
In den nächsten Tagen liegt der Alpenraum in einer ausgeprägten nordwestlichen bis nördlichen Höhenströmung. Sie lenkt die feuchten Luftmassen genau gegen die Alpen. Am Donnerstag schwenkt eine Warmfront über Deutschland hinweg südostwärts. Ihr sehr feuchten und milderen Luftmassen stauen sich an den Alpen. Im Nordanstau sind daher besonders am Donnerstag und Freitag sehr ergiebige Schneefälle möglich. Entsprechende Warnhinweise sind bereits seit Mittwochmorgen aktiv. Mit Eintreffen der milderen Luft steigt die Schneefallgrenze zum Freitag hin auf rund 1500 Meter an. Dabei geht der Dauerschneefall in den tiefen Lagen in Regen über. Es kann zu Problemen durch Schmelzwasser kommen, dass zusammen mit ergiebigem Regen nicht abfließen kann. Lokale Überschwemmungen sind daher in tieferen Regionen nicht auszuschließen.
Ein Rückblick zu Orkantief Joachim ist online.

Jeweils am Donnerstag und/oder wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

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