atonsolar-Sonnenvorhersage und Wetterkarten für Montag, den 12.12.2011, wieder viel Wind am Dienstag und 15-Tage-Trend mit Erklärung

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Am Montag zieht eine Kaltfront mit Regen von West nach Ost über das Land. Die Schneefallgrenze liegt bei 1000 bis 1300 Meter. Hinter der Front lockern die Wolken im Westen und Nordwesten auf und am Nachmittag scheint zeitweise die Sonne. Die Schneefallgrenze sinkt zwar rückseitig auf 300 bis 500 Meter, allerdings folgen kaum noch Schauer. Im Südosten ist es zunächst noch weitgehend trocken, zum Nachmittag setzt auch hier Regen ein. Örtlich ist in geschützten Mittelgebirgstälern gefrierender Regen nicht auszuschließen. Dazu weht meist mäßiger, an der Küste frischer Südwestwind. Mit Durchgang der Front sind starke bis stürmische Böen möglich. In den Hochlagen der Mittelgebirge sowie auf exponierten Nordseeinseln sind Sturmböen zu erwarten.

Am Montag ist das Randtief samt Sturm und Starkregen schon morgens abgezogen und es setzt sich landesweit eine kräftige westliche bis nordwestliche Strömung durch. Dabei ist überall mit starken bis stürmischen Böen zu rechnen, in Schauer- und Gewitternähe sowie im Bergland mit einzelnen Sturmböen. Bei rasch wechselnder, oftmals auch starker Bewölkung kommt es in der einströmenden labilen Meereskaltluft wiederholt zu Regen-, Schneeregen- und Graupelschauern. Vereinzelte Graupelgewitter können nicht ausgeschlossen werden. Die Schneefallgrenze sinkt in der Nordhälfte allgemein auf 600 bis 400 Meter ab, in kräftigen Schauern können sich aber Schneeflocken bis in tiefe Lagen untermischen. In den Alpen sinkt die Schneefallgrenze nachmittags und abends von anfangs 1500 Metern auf 1000 bis 800 Meter. An den Westhängen der Mittelgebirge sowie im Nordwestanstau der Alpen schneit es längere Zeit. Im West- und Nordweststau der Mittelgebirge sind oberhalb von etwa 600 Metern einige Zentimeter Neuschnee zu erwarten und es muss hier verbreitet mit winterlichen Straßenverhältnissen gerechnet werden!

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchzeogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Am Dienstag erreichen die Wolken einer neuen Warmfront früh morgens den Westen des Landes und im Laufe des Vormittags beginnt es im Nordwesten zu regnen. Bis zum Abend kommen die Wolken bis in den Südosten voran, wobei im Süden und Osten Deutschlands nur wenig Regen fällt. Der Nordwesten wird abends bereits von einer Kaltfront erreicht. Besonders in der Nordhälfte des Landes weht frischer Südwestwind mit voraussichtlich verbreiteten Sturmböen im Flachland und orkanartigen Böen in den höchsten Lagen der Mittelgebirge und manchen Küstenregionen.

Im Laufe des Mittwochs überquert die Kaltfront von Nordwest nach Südost Deutschland. Schon in der Früh kommen von Westen her Schauer auf, die sich bis zum Abend auf das ganze Land ausbreiten. Vor und nach der Frontpassage scheint zwischen dicken Wolken und Schauern auch die Sonne für kurze Zeit. Mit der Front kühlt es ab und die Schneefallgrenze sinkt auf 500 Meter, im Süden und Osten liegt sich noch bei 1000 bis 1200 Meter. Abgesehen vom Südosten weht mäßiger bis frischer Südwestwind, in erhöhten Lagen und an der Küste sind Sturmböen möglich.

Am Donnerstag zeichnet sich wechselhaftes Schauerwetter ab mit Sonne, Wolken und Schauern, dabei fällt oberhalb von 300 bis 700 Meter Schnee, einzelne Flocken oder Graupel können es in der Nordhälfte auch vereinzelt bis ganz herunter schaffen. Es weht überwiegend frischer Südwestwind, Sturmböen sind besonders in höheren lagen der Mittelgebirge möglich.

SONDERINFORMATION

Übersicht zum Orkantief FRIEDHELM
Die wichtigsten Eckdaten und die stärksten Böen zum Tief finden Sie hier.

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