atonsolar-Sonnenvorhersage und Wetterkarten für Mittwoch, den 7.12.2011 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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Am Mittwoch breiten sich länger anhaltende und gebietsweise kräftige Niederschläge im Laufe des Vormittags auf die komplette Westhälfte und den gesamten Süden aus. Dabei steigt die Schneefallgrenze im Südwesten vorübergehend auf 900 bis 1200 Meter, in den nördlichen Mittelgebirgen auf 600 bis 900 Meter an. In den Gipfellagen der Berge muss mit ergiebigem Schneefall und durch den stürmischen Wind auch mit Schneeverwehungen gerechnet werden. Nachmittags erfolgt im Norden und Nordwesten ein Übergang zu wechselhaftem Schauerwetter mit kräftigen Regen- und Graupelschauern sowie lokalen Gewittern in Küstennähe. Die Schneefallgrenze sinkt von Norden her allmählich wieder auf etwa 500 bis 700 Meter. Es weht frischer bis starker, in den Bergen und an der Nordsee stürmischer Südwest- bis Westwind. Gebietsweise sind auch in tiefen Lagen Sturmböen, in Schauern vor allem im Nordwesten auch schwere Sturmböen möglich. Auf den Bergen kommt es zu orkanartigen Böen, In exponierten Gipfellagen auch zu Orkanböen.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend noch einen Blick auf den 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands, zu sehen, dass es nach einer vorübergehenden Flaute um den 11./12. danach wieder windiger werden dürfte.

Für den Donnerstag erwarten wir zunächst noch einige Schauer, die oberhalb von 300 bis 600 Metern als Schnee fallen. Nachmittags zieht von Westen ein neues Sturmtief heran, dessen Warmfront in der Westhälfte länger anhaltende Niederschläge bringt. Die Schneefallgrenze steigt dabei auf rund 1200 Meter an. Vorübergehend schwächt sich der frische bis starke Wind aus südwestlichen Richtungen deutlich ab.

In der Nacht zum Freitag und am Freitag tagsüber zieht das Sturmtief mit seinem Zentrum voraussichtlich über Südnorwegen oder den Norden Dänemarks ostwärts und bringt in weiten Landesteilen Sturm. Dabei sind an den Küsten und auf exponierten Mittelgebirgsgipfeln orkanartige Böen möglich, unter Umständen sogar Orkanböen. Ansonsten drohen in Norddeutschland je nach Entwicklung des Sturmtiefs verbreitet Sturmböen oder schwere Sturmböen. Dazu muss mit zeitweiligen Regenfällen gerechnet werden, die gebietsweise kräftig sein können. Besonders zum Abend hin sind mit einfließender kälterer Luft auch Schnee-, Schneeregen- und Graupelschauer denkbar.

 

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