atonsolar-Sonnenvorhersage und Wetterkarten für Donnerstag, den 1.12.2011 und 15-Tage-Trends mit Erklärung

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Am Donnerstag bleibt es vormittags im Süden vielfach neblig, nach Auflösung von Nebel- und Hochnebelfeldern ist es nachmittags oft wolkig bis sonnig und mild. Die Nebelobergrenze wird bei rund 900 bis 1000 Metern liegen. In der Nordwesthälfte ziehen bereits in den Morgenstunden aus Westen dichte Wolken auf und nachfolgend setzt etwa auf einer Linie Sylt – Niederrhein – Eifel leichter bis mäßiger Regen ein, der sich im Laufe des Tages auf die gesamte Nordwesthälfte ausbreitet. Zwischenzeitlich lässt der Regen auch mal nach, abends weitet sich von Frankreich und Benelux ergiebiger Regen über Nordrhein-Westfalen und das Emsland sowie Ostfriesland hin aus. In der Südosthälfte bleibt es bei nur geringer Bewölkung trocken. Es weht mäßiger bis frischer Südwestwind, und an der Nordsee sowie in den Mittelgebirgen muss mit einzelnen Sturmböen gerechnet werden. Im Südosten weht nur schwacher Wind.

15-Tage-Trend für die Temperatur der Luftmasse in 1500 Metern Meereshöhe über der Mitte Deutschlands. Schwarz gepunktete Linie: Durchschnitt für den jeweiligen Tag. Rot gepunktete Linie: Wärmerekord der letzten Jahrzehnte. Blau gepunktete Linie: Kälterekord der letzten Jahrzehnte. Durchgezogene schwarze Linie: Mittel aller 50 (grauen) Lösungen. Blaue/rote durchgezogene Linie: das untere und obere Ende der Lösungen wenn man die extremsten 5 oben und unten weglässt. Der Abstand zwischen der roten und blauen Linie markiert die zunehmende Unsicherheit mit der Zeit.

Untenstehend noch einen Blick auf den 15-Tage-Trend für den Wind in der Mitte Deutschlands, zu sehen, dass um den 5./6. Dezember möglicherweise ein grösseres Sturmereignis denkbar ist, Details muss man aber noch abwarten.

Am Freitag erwarten wir im Nordwesten ergiebigen Regen, etwa südöstlich einer Linie Saarbrücken – Dresden bleibt es bei wechselnder Bewölkung trocken. Im Süden ist es heiter und mild. Am Nachmittag verdichten sich auch im Südwesten die Wolken und im Südschwarzwald regnet es dann etwas. Es weht allgemein mäßiger Südwestwind, im Nordwesten weht der Wind aus Nordwest. In den Höhenlagen der Mittelgebirge sind anfangs Sturmböen möglich, später nimmt der Wind an Stärke ab.

Am Samstag erreichen uns aus Nordwesten die neuen Ausläufer eines atlantischen Sturmtiefs mit gebietsweise ergiebigem Regen und Sturmböen. Im Bergland drohen schwere Sturmböen, im Oberharz Orkan. Im Nordwesten sinkt die Schneefallgrenze von anfänglichen 1200 Metern auf 1000 bis 800 Meter ab. In der Mitte und nach Süden hin liegt sie bei 1200 Metern. Bis zum Abend bleibt es im Süden noch weitgehend trocken.

Am Sonntag ist es wechselhaft, windig und nasskalt. Es kommt bei rasch wechselnder Bewölkung wiederholt zu kurzen Regen-, Schneeregen und Graupelschauern. An den Alpen fällt zeitweise Niederschlag bei einer Schneefallgrenze, die zwischen 1500 und 1000 Metern pendelt. In den nördlichen Mittelgebirgen liegt die Schneefallgrenze bei etwa 500 Metern. Es weht frischer Westwind mit Sturmböen in den Niederungen, an der See und in den Bergen rechnen wir mit schweren Sturmböen und orkanartigen Böen. Nachmittags lässt der Wind zuerst im Westen deutlich nach, abends dann auch im Süden und in der Mitte. An der Ostsee stehen weitere, teils schwere Sturmböen in Aussicht. Abends droht dann aus Westen ein neuer schwerer Sturm:

Trend für den Montag: Die namhaften Wettervorhersagemodelle sehen insgesamt stürmisches Wetter. Verantwortlich wird ein Tiefdruckgebiet sein, dass sich erst kurz vor der europäischen Westküste formiert und intensiviert. Ob sich aus diesem Tief ein Sturmtief oder gar ein gefährliches Orkantief entwickeln wird, ist aber noch unsicher. Auch die Zugbahn desselben ist noch unsicher. Dazu ziehen immer wieder einzelne ergiebige Regengebiete über uns hinweg, wobei die Schneefallgrenze stark schwankt und zeitweise zwischen 1200 und 500 Metern liegen wird. Wir beobachten die Entwicklung aufmerksam und informieren an dieser Stelle zeitnah. Eine Schilderung der anstehenden Situation haben wir auch in unserem Facebookportal der Unwetterzentrale veranschaulicht.

Bitte Unwetterwarnungen beachten: http://www.unwetterzentrale.de/uwz/

Besteht auch in anderen Ländern Europas Unwettergefahr? Verfolgen Sie dazu einfach das Warnmanagement unserer Unwetterzentralen für SchwedenDänemark, die NiederlandeBelgien,Luxemburg, die SchweizLiechtensteinFrankreichSpanien und Italien.

Jeweils am Donnerstag und/oder wieder Video mit Wochenend-Wetter auf Youtube http://www.youtube.com/wetterkachelmann  und hier auf wordpress.

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